Zyste im Knochen

Frage

Wie entsteht eine Zyste im Knochen und welcher Konfliktinhalt liegt dieser zugrunde?

Antwort

                                                              aktualisiert: 5.01.2020

eine „Zyste“ stellt grundsätzlich einen von einem epithelialen Häutchen ausgekleideten, mit Flüssigkeit gefüllten Hohlraum in einem Gewebe im Körpers dar und kann im Prinzip in jeder Organstruktur auftreten.

Wenn sich nun im Knochen eine „Zyste“ gebildet hat, so muss zuvor eine Veränderung im Knochengewebe bestanden haben.

Diese Zyste kann nun als Folge eines länger zurückliegenden unfallbedingten Bruches zustande gekommen sein. Oder aber Folge von wechselnden Verläufen von Sonderprogrammen des Knochengewebes und der Nierensammelrohre.

Nach dem Modell der fünf biologischen Naturgesetze erfolgt beim Halteapparat der Knochen in der konfliktgelösten Phase mit voranschreitender Zeitdauer eine Gewebszellreduzierung. Mit der Zeit wird dieser Gewebsabbau in bildgebenden Verfahren auch sichtbar. Das Konfliktthema ist hierbei ein Selbstwerteinbruch mit dem betreffenden Körperteil, ein Nicht-mehr-genügend-leistungsfähig-zu-sein; „mit diesem (Arm, Bein, ...) tauge ich nichts mehr“.

Kommt es zur Lösung der Situation, so beginnt ein Reparaturprozess mit Aufschwellung. Im Knochengewebe kommt es im Laufe der konfliktgelösten Phase zur Kallusbildung mit knochenbildenden Zellen für den Wiederaufbau des Knochengewebes.

Zusammen mit einem zusätzlich aktiven Nierensammelrohr-Sonderprogramm kann es hier zu vermehrter Flüssigkeitseinlagerung kommen. Das Sonderprogramm der Nierensammelrohre, konfliktthematisch ein Alleingelassenseins-/Flüchtlings-/Existenzkonflikt, resorbiert in der konfliktaktiven Phase mehr Wasser in den Körper zurück. Dieses Wasser wird vor allem dort eingelagert, wo zu dieser Zeit in einer konfliktgelösten Phase PCL-A eines anderen Sonderprogramms vermehrte Flüssigkeitsanziehung besteht.

Häufig wird eine Reparaturphase eines Sonderprogramms nicht in einem einzigen Durchgang durchlaufen. Sondern der Mensch erlebt und empfindet bereits früher wieder neu konfliktiv und aktiviert in Folge das Sonderprogramm neu, bevor ein Reparaturprozess zu Ende laufen konnte. Dieser Wechsel von Aktivierung und Lösung mit Beginn der konfliktgelösten Reparaturphase und schneller neuer Aktivierung kann in häufigem dynamischen Wechsel erfolgen. Und je nach Dauer im jeweiligen Wechsel von konfliktaktiven Phasen und Lösung mit konfliktgelösten Phasen verhält sich die Gewebsprozessentwicklung. Zusammen mit dem Programm der Nierensammelrohre kann hierbei auch eine größere Menge an Flüssigkeit über längeren Zeitraum bestehen bleiben, was über das normale Mass einer Flüssigkeitsmenge von einem Reparaturprozess hinausgeht. Für die Lösung bzw. das Hintanhalten des Nierensammelrohr-Sonderprogramms ist zu achten, dass eine Person sich absolut wohl, sicher und geborgen fühlen kann, sich wie zu Hause fühlen kann.


Im Modell der 5 biologischen Naturgesetze können nun Symptome, spür- und sichtbare Körperreaktionen, sehr genau bestimmten Phasenabschnitten im Verlauf von einem oder mehreren der sogenannten "biologischen Sonderprogramme" zugeordnet werden.

Die 5 biologischen Naturgesetze stellen eine einfache, technische Beschreibung dar über die Funktionsweise unseres Körpers und von Körperreaktionen; als synchrones Zusammenwirken von Psyche, Gehirn und Organ. Das Ziel ist hierbei stets, sich selbst biologisch an eine neue und veränderte Lebenssituation anzupassen, um diese Situation bewältigen zu können.

Diese Anpassung geschieht mit Hilfe von uralten, ererbten und angelernten Strategien, welche im Laufe der Entw icklungsgeschichte in vielen voran gegangenen Situationen erfolgreich waren.

Diese Strategien werden heute als Biologische Sonderprogramme bezeichnet.

Hierbei können zwei Phasenabschnitte beobachtet werden: In einem ersten Teil eine konfliktaktive Phase sowie, falls es zu einer Lösung der Situation kommt, in einem zweiten Teil eine konfliktgelöste Phase. Diese Phasenabschnitte sind jeweils zeitlich und auch symptomatisch abgrenzbar.

Der Verlauf eines Sonderprogramms mit seinen zwei Phasenabschnitten kann nun, abhängig von den Lebenssituationen, wiederholt in sehr kurzen Zeitabständen mit Aktivierung des Sonderprogramms und Lösung dieses Sonderprogramms und neuerlicher Aktivierung und wieder Lösung und weiterer Aktivierung usw. stattfinden. Jedes Sonderprogramm kann damit einem sehr dynamischen und zeitlich raschem Wechsel von Aktivierung und Lösung unterliegen. Abhängig von der jeweiligen Zeitdauer von wechselnder konfliktaktiver sowie konfliktgelöster Phase erfolgt dann auch der jeweilige Gewebszellumbau und ergibt ein entsprechendes Zustandsbild des Verlaufs des Sonderprogramms im Gewebeteil vom betreffenden Organbereich.

Das Ziel eines Sonderprogramms im ersten Phasenabschnitt ist stets, biologisch mit Hilfe der ablaufenden Veränderungen die neuen und besonderen Lebensumstände zu überwinden oder sich daran anzupassen. Bereits das Verstehen des Systems, “was geht nun gerade genau vor sich”, und der damit einhergehenden positiven Wahrnehmung von Körperreaktionen kann zu einem eigenen leichteren und entspannteren Umgang mit manch heftigem Symptom führen und Folge-Aktivierungen von weiteren Sonderprogrammen aufgrund des bestehenden Körperproblems vermeiden.

Das jeweilige konkrete, konfliktiv empfundene Thema ergibt sich aus der physiologischen Funktion von einem Gewebebereich eines Organs. Von daher sind zunächst die vorliegenden Gewebearten anzusehen, welches nun konkret im Gange ist.


  • ---------------------------------------------------
    Mit der Kenntnis der Biologischen Naturgesetze können nun einige Grundprinzipien zusammengefasst werden, wie man seine Konflikte sein gesamtes Leben lang erkennen, ihnen entgegentreten und gegebenenfalls bei Notwendigkeit lösen kann. Nicht bei jedem Programm ist eine direkte Lösung notwendig oder möglich: Inneres Gleichgewicht; unsere Fähigkeit, sich anzupassen; Neugier für das Leben; Harmonie und innere Weisheit. Auf der Basis dieser Qualitäten gibt es eine Gabe, welche es zu entwickeln gilt und die man weder kaufen noch erben kann: Unsere Flexibilität, unsere Fähigkeit zur Anpassung an die Schwierigkeiten des Lebens, welchen unseren Vorfahren und Urahnen in Jahrmillionen das Überleben in freier Natur ermöglicht hat (nach Claudio Trupiano “Danke Doktor Hamer”).
    Allgemein wird man mit den Erfahrungen und dem Wissen zu den fünf biologischen Naturgesetzen auch lernen, vermehrt auf sich selbst zu achten; ohne dabei in Egoismus zu verfallen: Weniger auf “gesunde” Ernährung (was soll das sein?), aber auf “gutes” Essen, was konkret schmeckt. Ausgleich von konfliktiven Situationen mit Entspannungen, Meditationen/Ruhezeiten, Bewegungs- und Dehnungsübungen. Das Suchen und Genießen von schönen Momenten.
    Gezielter Ansatz nicht nur in der Therapie ist, sich selbst täglich etwas Gutes zu tun, sich selbst eine Freude zu machen und am selben Tag abends zu reflektieren “Was habe ich mir heute Gutes getan, womit habe ich mir selbst eine Freude gemacht” (nach Marco Pfister).
    ----------------------------------------------------



Quellen:

Seminare von Nicolas Barro, nicolasbarro.de
Naturnah-Seminar mit Nicolas Barro und Marco Pfister.
Internetseite www.5bn.de.
Zur Einführung: Simona Cella, Marco Pfister, „Krankheit ist etwas anderes“, Einführungsbüchlein zu den fünf biologischen Naturgesetze des ital. Studienverbandes A.L.B.A. (heute: Ass. Saluta Aktiva Onlus)



Kommentare

Name
E-Mail


Ungültiger Sicherheitscode

Bitte klicken Sie das Bild an, um einen neuen Sicherheitscode zu laden.