Nasennebenhöhlenentzündung

Frage

Ich habe eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung mit stechenden Schmerzen im rechten manchmal auch linkem Ohr (eher selten), einhergehend mit ständiger Schlappheit. Welcher Konflikt kann dahinterstecken?

Antwort

                                                     aktualisiert: 5.01.2020

Hallo,

im Modell der fünf biologischen Naturgesetze ist eine Entzündung stets Bestandteil einer konfliktgelösten Phase, dem zweiten Phasenabschnitt im Schema der Zweiphasigkeit eines biologischen Sonderprogramms.

Treten nun mehrere Symptome auf, wie hier eine Entzündung an einer Stelle und Schmerzen an einer anderen Stelle, so ist hier im Modell der fünf biologischen Naturgesetze stets nach mehreren Sonderprogrammen in unterschiedlichen Phasenabschnitten zu sehen.


Im Modell der 5 biologischen Naturgesetze können nun Symptome, spür- und sichtbare Körperreaktionen, sehr genau bestimmten Phasenabschnitten im Verlauf eines sogenannten "biologischen Sonderprogramms" zugeordnet werden.

Die 5 biologischen Naturgesetze stellen eine einfache Beschreibung dar über die Funktionsweise unseres Körpers und seiner Reaktionen:Der Organismus passt sich an eine neue und veränderte Lebenssituation an. Diese Anpassung geschieht mit Hilfe von ererbten, angelernten Strategien, welche in der Entwicklungsgeschichte in vorangangenen Situationen erfolgreich waren.

Diese Strategien werden heute als Biologische Sonderprogrammebezeichnet. Hierbei können zwei Phasenabschnitte beobachtet werden; jeweils zeitlich und auch symptomatisch abgrenzbar: In einem ersten Teil eine konfliktaktive Phase sowie, falls es zu einer Lösung der Situation kommt, in einem zweiten Teil eine konfliktgelöste Phase.

Das Ziel eines Sonderprogramms im ersten Phasenabschnitt ist stets, biologisch mit Hilfe der ablaufenden Veränderungen die neuen und besonderen Lebensumstände zu überwinden oder sich daran anzupassen. Bereits das Verstehen des Systems, “was geht nun gerade genau vor sich”, und der damit einhergehenden positiven Wahrnehmung von Körperreaktionen kann zu einem eigenen leichteren und entspannteren Umgang mit manch heftigem Symptom führen und Folge-Aktivierungen von weiteren Sonderprogrammen aufgrund des bestehenden Körperproblems vermeiden.

Das jeweilige konkrete, konfliktiv empfundene Thema ergibt sich aus der physiologischen Funktion von einem Gewebebereich eines Organs. Von daher sind zunächst die vorliegenden Gewebearten anzusehen, welches nun konkret im Gange ist.


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  • Mit der Kenntnis der Biologischen Naturgesetze können nun einige Grundprinzipien zusammengefasst werden, wie man seine Konflikte sein gesamtes Leben lang erkennen, ihnen entgegentreten und gegebenenfalls bei Notwendigkeit lösen kann. Nicht bei jedem Programm ist eine direkte Lösung notwendig oder möglich: Inneres Gleichgewicht; unsere Fähigkeit, sich anzupassen; Neugier für das Leben; Harmonie und innere Weisheit. Auf der Basis dieser Qualitäten gibt es eine Gabe, welche es zu entwickeln gilt und die man weder kaufen noch erben kann: Unsere Flexibilität, unsere Fähigkeit zur Anpassung an die Schwierigkeiten des Lebens, welchen unseren Vorfahren und Urahnen in Jahrmillionen das Überleben in freier Natur ermöglicht hat (nach Claudio Trupiano “Danke Doktor Hamer”).
    Allgemein wird man mit den Erfahrungen und dem Wissen zu den fünf biologischen Naturgesetzen auch lernen, vermehrt auf sich selbst zu achten; ohne dabei in Egoismus zu verfallen: Weniger auf “gesunde” Ernährung (was soll das sein?), aber auf “gutes” Essen, was konkret schmeckt. Ausgleich von konfliktiven Situationen mit Entspannungen, Meditationen/Ruhezeiten, Bewegungs- und Dehnungsübungen. Das Suchen und Genießen von schönen Momenten.
    Gezielter Ansatz nicht nur in der Therapie ist, sich selbst täglich etwas Gutes zu tun, sich selbst eine Freude zu machen und am selben Tag abends zu reflektieren “Was habe ich mir heute Gutes getan, womit habe ich mir selbst eine Freude gemacht” (nach Marco Pfister).

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Die Programme im Einzelnen:

Die Nasennebenhöhlen sind luftgefüllte Schleimhautaussackungen der Nasenhöhle und befinden sich paarig angeordnet seitlich der Nasenhöhle.

Eine Nasennebenhöhlenentzündung kann sein

* eine Entzündung derektodermalen Schleimhaut (Sinusitis) als Folge eines gelösten Konfliktes des Nicht- wittern-könnens. Diese Schichte wird beim Ektoderm dem Schlundschleimhaut-Schema zugeordnet und reagiert somit mit Verstärkung der Sensibilität in konfliktaktiver Phase (Hyperästhesie) sowie in der Epi-Krise. In der konfliktgelösten Phase PCL-B tritt als bemerkbares Symptom Absonderung von Flüssigkeit auf.
* bei eitrigem Schnupfen und Nasennebenhöhlenvereiterung, wenn Restinseln der entodermalen Darmschleimhaut (gesteuert aus dem Stammhirn) oder Bindegewebe (Neu-Mesoderm; gesteuert aus dem Marklager) abgebaut werden. Bei der entodermalen Schichte geht es konfliktiv bei der linken Seite darum, etwas unbedingt riechen zu müssen, um eine Gefahr vermeiden zu können, um einer Gefahr entgehen zu können. Bei der rechten Seite lautet das Thema: Etwas riechen zu müssen, was man unbedingt braucht; was man unbedingt bekommen muss.

Beim neumesodermalen Bindegewebe ist konfliktiv das Thema stets eine leichte Selbstwertthematik: Nicht genug leistungsfähig zu sein mit diesem Organbereich.

Bei “chronischen” Verlaufsformen kommt es wiederholt zu jeweils einer kürzeren oder längeren Aktivierung des Sonderprogramms über sogenannte  “Schienen” sowie einer Lösung und der daraufhin folgenden konfliktgelösten Phase (da ansonsten keine “chronische” Entzündung auftreten würde).

“Schienen” sind jene Bereiche, welche als Begleitumstände in einer früheren Erlebnissituation aufgetreten sind. Sie waren als Nebeneffekt in irgendeiner Form auffällig. Dies kann sein, ein bestimmter Geruch, eine bestimme Farbe, Geräusch, oder auch ein einzelnes Wort, oder anderes mehr. Der Organismus merkt sich solche auffälligen Effekte. Wenn nun ein solcher Begleitumstand wieder auftritt, so wird dies wie als eine Art Warnsignal realisiert: “Als dies damals auftrat, ist genau diese Situation passiert!”. Und der Organismus reagiert und aktiviert das Sonderprogramm; evtl. auch nur für sehr, sehr kurze Zeit, worauf sehr rasch die konfliktgelöste Phase einsetzt. Hierbei ist die eigentliche früher erlebte und empfundene Konfliktgeschichte kein großes Thema mehr. (Es ist jeweils zu achten auf das Symptom und deren Zuordnung zu einem der Phasenabschnitte!)


Schmerzen an anderer Stelle sind einem anderen Sonderprogramm zu zu ordnen. Dieses weitere Sonderprogramm kann nun zufällig parallel auftreten. Oder in der alten Konfliktsituation war es zu Aktivierungen gleich von mehreren Sonderprogrammen gekommen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass eines der Sonderprogramme erst als Folge wegen des anderen Sonderprogramms aktiviert worden ist (Beispiel: Nierensammelrohrprogramm).


Der stechende Schmerz im Ohr betrifft das Mittelohr (Eustachische Röhre). Dieses wird zum Gewebe des entodermalen (Althirn) Keimblattes gezählt. Das spezifische Sonderprogramm startet mit der unerwarteten Empfindung "Ich muss unbedingt (!) etwas hören, um der Gefahr zu entgehen" (linke Seite) oder "Ich muss unbedingt (!) etwas hören um den Brocken zu bekommen" (rechte Seite). Dazu mehr unter: http://www.krankheit-ist-etwas-anderes.com/index.php/antwort-suchen/frage-vom-18112014-215946/




Quellen:

Seminare von Nicolas Barro, nicolasbarro.de
Naturnah-Seminar mit Nicolas Barro und Marco Pfister.
Internetseite www.5bn.de.
Zur Einführung: Simona Cella, Marco Pfister, „Krankheit ist etwas anderes“, Einführungsbüchlein zu den fünf biologischen Naturgesetze des ital. Studienverbandes A.L.B.A. (heute: Ass. Saluta Aktiva Onlus)


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