Magenschleimhautreizung mit "Magenbrennen"

Frage

Ich habe seit genau einem Jahr ein wiederkehrendes Magenbrennen. Bei einer Magenspiegelung wurde eine chronische Magenschleimhautreizung diagnostiziert. Durch das Führen eines Ernährungstagebuches sieht es so aus als wenn es nichts mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit zu tun hat. Die Beschwerden lassen sich nicht eindeutig bestimmter Lebensmittel zuordnen. Zudem habe ich keine typischen Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, dafür allerdings gelegentlich mit einem sehr unangenehmen Blähbauch zu tun. Über Ihre Antwort würde ich mich freuen. Vielen Dank!

Antwort

   Hallo,

"Magenbrennen" im Zusammenhang mit der "chronische Magenschleimhautreizung" werden beobachtet im Zusammenhang mit dem Sonderprogramm der ektodermalen Magenschleimhaut, welche sich in der kleinen Magen-Kurvatur befindet. Thematisch geht es hierbei um  Revierärger oder aber Identitätskonflikt, zur eigenen Standort-Bestimmung.

"chronisch" und "wiederkehrend" bedeuten nach den 5BN stets Konfliktrezidive. Mit regelmäßiger Aktivierung eines Sonderprogramms und auch immer wiederkehrender Lösung.
Von der jeweiligen Dauer der aktiven sowie der konfliktgelösten Phase hängt es ab, ob und inwieweit sich Gewebsschichten verändern hin zu mehr Gewebeausbildung oder auch reduzierter Gewebsmenge.
Bei ausgeprägteren Prozessen kann es zur Zurückbildung der säureschützenden Schichte der Magenschleimhaut kommen. Die darunter liegende Schichte ist säureempfindlicher und kann bei mehr Magensäure, welche sich bei der Nahrungsaufnahme vermehrt bildet, Magenschmerz bzw. Magenbrennen
verursachen.

Das Phänomen der ektodermalen Magenschleimhaut wurde unter "Magengeschwür" ausführlicher beschrieben, mehr siehe hierzu:

www.krankheit-ist-etwas-anderes.com/index.php/antwort-suchen/frage-vom-07082015-091457/


Ein Blähbauch kann mehrere Ursachen haben, keine davon geht auf den Magen und seinen verschiedenen Sonderprogrammen zurück.

Im Modell der 5 biologischen Naturgesetze können nun Symptome, spür- und sichtbare Körperreaktionen, sehr genau bestimmten Phasenabschnitten im Verlauf von einem oder mehreren der sogenannten "biologischen Sonderprogramme" zugeordnet werden.

Die 5 biologischen Naturgesetze stellen eine einfache Beschreibung dar über die Funktionsweise unseres Körpers und seiner Reaktionen, als synchrones Zusammenwirken von Psyche, Gehirn und Organ. Das Ziel ist hierbei stets, sich biologisch an eine neue und veränderte Lebenssituation anzupassen.

Diese Anpassung geschieht mit Hilfe von ererbten, angelernten Strategien, welche im Laufe der Entwicklungsgeschichte in voran gegangenen Situationen erfolgreich waren.

Diese Strategien werden heute als Biologische Sonderprogramme bezeichnet.

Hierbei können zwei Phasenabschnitte beobachtet werden; jeweils zeitlich und auch symptomatisch abgrenzbar: In einem ersten Teil eine konfliktaktive Phase sowie, falls es zu einer Lösung der Situation kommt, in einem zweiten Teil eine konfliktgelöste Phase. Der Verlauf eines Sonderprogramms mit seinen zwei Phasenabschnitten kann nun sehr wohl, aufgrund der unveränderten Lebenssituationen, wiederholt mit Aktivierung und Lösung und neuerlichen Aktivierung und wieder Lösung und weiterer Aktivierung usw. stattfinden. Je nach der jeweiligen Zeitdauer von wechselnder konfliktaktiver und konfliktgelöster Phase erfolgt dann auch der jeweilige Gewebszellumbau und ergibt ein entsprechendes Zustandsbild des betreffenden Organbereichs.

Das Ziel eines Sonderprogramms im ersten Phasenabschnitt ist stets, biologisch mit Hilfe der ablaufenden Veränderungen die neuen und besonderen Lebensumstände zu überwinden oder sich daran anzupassen. Bereits das Verstehen des Systems, “was geht nun gerade genau vor sich”, und der damit einhergehenden positiven Wahrnehmung von Körperreaktionen kann zu einem eigenen leichteren und entspannteren Umgang mit manch heftigem Symptom führen und Folge-Aktivierungen von weiteren Sonderprogrammen aufgrund des bestehenden Körperproblems vermeiden.

Das jeweilige konkrete, konfliktiv empfundene Thema ergibt sich aus der physiologischen Funktion von einem Gewebebereich eines Organs.

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  • Mit der Kenntnis der Biologischen Naturgesetze können nun einige Grundprinzipien zusammengefasst werden, wie man seine Konflikte sein gesamtes Leben lang erkennen, ihnen entgegentreten und gegebenenfalls bei Notwendigkeit lösen kann. Nicht bei jedem Programm ist eine direkte Lösung notwendig oder möglich: Inneres Gleichgewicht; unsere Fähigkeit, sich anzupassen; Neugier für das Leben; Harmonie und innere Weisheit. Auf der Basis dieser Qualitäten gibt es eine Gabe, welche es zu entwickeln gilt und die man weder kaufen noch erben kann: Unsere Flexibilität, unsere Fähigkeit zur Anpassung an die Schwierigkeiten des Lebens, welchen unseren Vorfahren und Urahnen in Jahrmillionen das Überleben in freier Natur ermöglicht hat (nach Claudio Trupiano “Danke Doktor Hamer”).
    Allgemein wird man mit den Erfahrungen und dem Wissen zu den fünf biologischen Naturgesetzen auch lernen, vermehrt auf sich selbst zu achten; ohne dabei in Egoismus zu verfallen: Weniger auf “gesunde” Ernährung (was soll das sein?), aber auf “gutes” Essen, was konkret schmeckt. Ausgleich von konfliktiven Situationen mit Entspannungen, Meditationen/Ruhezeiten, Bewegungs- und Dehnungsübungen. Das Suchen und Genießen von schönen Momenten.
    Gezielter Ansatz nicht nur in der Therapie ist, sich selbst täglich etwas Gutes zu tun, sich selbst eine Freude zu machen und am selben Tag abends zu reflektieren “Was habe ich mir heute Gutes getan, womit habe ich mir selbst eine Freude gemacht” (nach Marco Pfister).
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Quellen:
Seminare und Webinare von Nicolas Barro, nicolasbarro.de
Naturnah-Seminar von Nicolas Barro und Marco Pfister, naturnah-seminar.de,
David Münnich, „Das System der fünf biologischen Naturgesetze“
Zur Einführung in die 5BN: Simona Cella, Marco Pfister, „Krankheit ist etwas anderes“, Einführungsbüchlein zu den fünf biologischen Naturgesetze des ital. Studienverbandes A.L.B.A. (heute: Ass. Saluta Aktiva Onlus)




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